Ausbeutung In Der Fleischindustrie: Wer Zerlegt Das Fleisch Und Wer Profitiert?.pdf

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Der Text kritisiert die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie, insbesondere den Einsatz von Werkverträgen durch große Konzerne. Diese Praktiken führen zu Ausbeutung, schlechten Wohnverhältnissen und Unterzahlung für Arbeiter, oft aus Osteuropa. Der Fokus liegt auf dem Tönnies KG, wo 80% der Beschäftigten Werkvertragsarbeiter sind.

Die Autor*innen bezeichnen Werkverträge als betrügerisch und sozialschädlich und fordern ihr Verbot durch die Bundesregierung. Sie kritisieren auch kriminelle Subunternehmer, die Wuchermieten für schlecht ausgestattete Wohnungen verlangen und Arbeiter unter Mindestlohn halten.

Zusätzlich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen wird ein Ende der Massentierhaltung, kürzere Transportwege für Fleisch und Einschränkungen beim Export und Import von Fleisch gefordert. Die Forderungen umfassen:

- Abschaffung von Werkverträgen, Leiharbeit und sachgrundloser Befristung
- Harte Strafen für kriminelle Unternehmer
- Kollektives Klagerecht für Arbeitnehmer
- Verbandsklagerecht für Gewerkschaften und Organisationen wie aktion ./. arbeitsunrecht
- Reduzierung von Tierquälerei und Klimaschäden durch Massentierhaltung
- Regionale Versorgung und Produktion statt lange Transportwege

Description

Die Fleischindustrie nutzt Werkverträge, um schlechte Arbeits- und Wohnbedingungen zu verschleiern, wo Arbeiter aus Osteuropa unter Ausbeutung und illegalen Praktiken leiden. Die Bundesregierung plant ein Verbot, doch mehr ist nötig, um kriminelle Unternehmer zur Verantwortung zu ziehen. Wer profitiert wirklich von diesem System?

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